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Stosswellentherapie

Stoßwellentherapie

Eine Stoßwelle wird erzeugt, indem kreisförmig angelegte Quarzkristalle durch elektrische Anregung (piezoelektrisches Prinzip) ihre Form verändern und dabei eine mechanische Schwingung abstrahlen. Diese Schwingungen werden sehr stark gebündelt und setzten sich als Stoßwellen im wässrigen Medium fort. Durch Ankopplung mit einem Gelpad wird diese Energie in das betreffende Körperareal eingeleitet und wird an der Grenze zweier unterschiedlich dichter Gewebestrukturen (z.B. Muskel-Knochen) freigesetzt. Der dort auftreffende Impuls verursacht neben einer Druck- auch eine direkt anschließende Zugwelle. Diese direkte mechanische Reizung bewirkt auf zellulärer Ebenen eine humorale Gegenreaktion mit Abbau von Entzündungsreaktionen und beschleunigten Reparaturprozessen.

Jeder Schallimpuls wird vom Patienten deutlich gespürt und kann somit an den Punkt der höchsten Schmerzintensität dirigiert werden. Während einer Behandlung werden 2000 solcher Impulse in ca. 5-8 Minuten appliziert. In der Regel sind 3 Behandlungen im Abstand von je 1 Woche erforderlich. Die Arbeitsfähigkeit wird durch die Behandlung im Allgemeinen nicht eingeschränkt.

Die Stoßwellentherapie wird bei chronischen Sehnen- bzw. Sehnenansatzentzündungen (Tennisellenbogen, Golferellenbogen, Achillessehnenreizungen, Patellaspitzensyndrom) sowie bei lokalen Verkalkungen (Kalkschulter, Fersensporn) eingesetzt. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten schlecht heilende Knochenbrüche zu behandeln.Das Ziel ist eine möglichst schnelle und vollständige Schmerzlinderung und in vielen Fällen eine Auflösung der Verkalkung.

Links: www.digest-ev.de, www.sgst.ch

Stand: 21.10.2019 10:41 Uhr