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Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Jahrtausende alte Behandlungsform deren Wirkungsweise in einer großen Feldstudie der großen Krankenkassen an über 100 000 Patienten nachgewiesen wurde. Bei der Akupunktur werden bestimmte Hautstellen, so genannte Akupunkturpunkte aktiviert, um Reaktionen im Nervensystem und im Gehirn auszulösen. Über die Meridiane besteht eine vielfache Vernetzung der Prozesse in unserem Körper. Die inneren Organe stehen in Verbindung mit der Oberfläche des Körpers und den Muskeln. Ein ungehinderter und harmonischer Energiefluß ist nach chinesischen Vorstellungen die Voraussetzung für Gesundheit und subjektives Wohlbefinden. Abhängig davon, wo die Akupunkturpunkte liegen, unterscheidet man zwischen der Ganzkörperakupunktur, der Ohralupunktur, der Schädelakupunktur oder der Reizung von Nah/Fernpunkten. Die Akupunktur wird in der Regel 2 Mal in der Woche durchgeführt und erfolgt in einer Serie von 10 Behandlungen. Diese Therapie wird zunehmend in der Schmerztherapie des Bewegungs- und Halteapparates und bei Kopfschmerzen angewendet.
Akupunktur ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen mit Nadeln und zugehörigen Reizverfahren (z.B. Laser) über spezifische Punkte der Körperoberfläche.

Wie wirkt Akupunktur?

Wissenschaftliche Grundlagen der Akupunktur:

Segmental

Akupunktur wirkt grundsätzlich über neurale und neurohumorale Mechanismen. Die neurale Erklärung geht von der Voraussetzung aus, daß die Akupunkturwirkung nur über ein intaktes Nervensystem erfolgt.

  1. Gate - Kontroll-Theorie
    Die Gate-Kontroll - Theorie besagt, daß die durch Akupunktur induzierte Schmerzlinderung auf Rückenmarksebene zu erklären ist. Die langsam leitenden, marklosen Nervenfasern, die den Organschmerz übertragen, werden dabei von den schnellleitenden, bemarkten Nervenfasern gehemmt.

  2. deszendierende Hemmung
    Es wird heute als belegt angesehen, daß durch periphere Stimulation bestimmter Punkte (Akupunkturpunkte) vermehrt Endorphine im Bereich des Mittelhirns ausgeschüttet werden. Absteigende ( deszendierende ) Nervenbahnen, hemmen, vermittelt durch Serotonin, auf spinaler Ebene den Organschmerz ( sog. deszendierende Hemmung ).
  3. Unter Nadelstimulation lassen sich deutliche sympatikolytische Effekte nachweisen, die sowohl zu einer Verbesserung der Durchblutung als auch zu einer Schmerzlinderung führen.

  4. segmentale Wirkung ( Head / MC Kenzie )
    Besonders Akupunkturpunkte im Bereich des Rumpfes zeigen eine neuroanatomisch begründete Zuordnung zu einem inneren Organ.

  5. Akupunktur beeinflußt die Neurotransmitter Serotonin und die Endorphine.

  6. Akupunktur bewirkt eine Tonusveränderung eines Muskels und eine gleichsinnige Mitreaktion aller Muskeln der betroffenen kinetischen Kette.

  7. Akupunktur hat eine immunmodulierende Wirkung ( Abnahme von IgE und Eosinophilen)

Links:

www.forschungsgruppe-akupunktur.de
www.daegfa.de
www.akupunktur.de
www.akupunktur.at
www.aku-forum.de

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